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Schmock und Tant Samstag, 04. 02. 2012

Ein schönes Bild



Uns zu schmücken wie ein Tannenbaum zu Weihnachten, war schon immer unser Bedürfnis. Die Möglichkeiten sind kreativ bedingt und Moden unterworfen. (Modediktat = "Fräulein Tochter, bitte zum Modediktat").

Hier nur eine Andeutung dessen, was in der Steinzeit möglich gewesen hätte sein können, rein hypothetisch, ohne Anspruch auf Authentizität, siehe rechtlichen Teil des Impressums. Nun denn, lasst uns das Spiel beginnen:



Karneval



>>Körperbemalung des Autors anläßlich des Rheinischen Karnevals 2004. Alaaf, Helau.



Ein Flügel

Sich mit fremden Federn schmücken, hier ein Habichtflügel(schwinge),, ist schon in der Steinzeit gang und gebe.

Gesichtssteine

Wer's denn sehen mag und kann: es sind Gesichtssteine. In Korea werden seltame Steine gesammelt und auf eine Art Podest aufgestellt. Diese Steine stammen übrigens alle von Mittelsteinzeitlichen Lagerplätzen, oberflächlich gesehen.

Ein Geweihanhänger

Aus der >>Schaufel Schaufel eines Dammhirsches hergestellt. Ein sehr weibliches Motiv.

Ein durchbohrter Stein

Einfacher Stein mit Loch, nicht gebohrt, natürlich.

Adlerfeder

Klar, eine Feder (Adler).

Mammutelfenbein-Kette

Gekaufte Mammutperlenkette. In unserer westlichen Welt wird als Elfenbein fast nur noch Mammut-Elfenbein benutzt. Es stammt aus Russland/Sibirien und ist recht alt und teuer. In Sibirien fand man Begräbnisse aus der Altsteinzeit mit einer Frau, welcher man 8.000 Elfenbeinperlen mit ins Grab gab. Handgejagd, handgemacht.

Pferdezähne

Pferdezähne, durchbohrt. Aus Tongeren vom Flohmarkt.

Eberzahn

Ein Eberzahn-Hauer. Ursprünglich die eine Hälfte eines männlichen Nasenschmuckes aus Papua-Neuguinea. Blumammu ist im Besitz einer großen >>Sammlung ethnologischer Artefakte aus den Eastern Highlands Papua-Neuguineas von 1964 - 1972. Demnächst auf dieser Webseite.

Muscheln

Schneckengehäuse wie diese wurden in der Steinzeit aus tertiären Sanden gesammelt oder von den Küsten ins Inland verbracht.

Schnecke

Eine seltsames, schönes Schneckengehäuse. Steinzeitler sammelten auch schon seltsames, kurioses. So wie Pupser, Wasserzeichnungen oder Luftbilder (nicht nachgewiesen).

Jakobsmuschel

Eine Venus-Muschel. Daraus wurden aus der Spondylus-Muschel Armbänder hergestellt.

Kaurimuscheln

Die obligatorischen Kaurimuscheln. Heinrich Harrer reiste 1961 vor seiner Reise nach PapuaNewGuinea zuerst nach Fiji, sammelte dort sackweise Kauris am Strand ein und fuhr zu seiner bekannten Reise nach Papua. Dort gab er den armen Kanaken 2 Kauris pro Tag und Arbeit und Mann in der ersten Woche. Schon in der dritten Woche nach seiner Ankunft gab es im Stammesgebiet der Ureinwohner eine Inflation von Kauris: Ein Tag Arbeit pro Mann: 10 Kauris.

Schon clever, der alte 7 Jahre in Tibet und ich komme aus der Steinzeit Harrer. Eine gute Gegendarstellung des Buches "Ich komme aus der Steinzeit" von Heinrich Harrer ist: "Schnee über dem Regenwald" 2003 Verlag Goldmann, Autor Philip Temple, dem damaligen 20jährigen australischen Begleiter Harrers. Bis ca. 2003 lagen die Veröffentlichungsrechte an der Expedition bei Harrer.

Gürtel

Ein Gürtel, wie Albrecht ihn benutzt. Aus Geweihsprossen und Leder.

Bärensachen

Bärenzahn und Dachsklaue.



Kleine Mammutskulptur (neu) aus Mammut-Elfenbein

Bernstein

Bernstein. Heute noch Schmuck.

Hämatitkette

Am vorläufigen Ende ein Fundstück aus der Bandkeramik, Jungsteinzeit. Ein Stück geschliffener Hämatit mit zwei Bohrungen. Entweder ist es ein Anhänger oder eine Art Knopf.




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