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| Das Beil fällt nicht weit vom Stamm |
Donnerstag, 29. 07. 2010 |
An dieser Stelle einmal die Beilherstellung von heute nach steinzeitlichem Vorbild, hergestellt und gezeigt von Andreas Benke/Weferlingen-Helmstedt (meiner Meinung in Deutschland in einem Atemzug neben Herrn Harm Paulsen/Schleswig-Holstein). Wenn die Steinzeitmenschen unsere Maschinen besessen hätten plus Strom, wären sie blöd gewesen, diese nicht zu benutzen (und sie waren ganz bestimmt nicht blöd). Doch einen Rohling (Halbzeug) aus einer Feuersteinplatte schlagen kann heutzutage auch keine Maschine. Andererseits gehört viel gutes Augenmaß und Erfahrung zur Herstellung eines steinzeitlichne Fällbeiles, auch heutzutage. Das Schwierigste in der Steinzeit war das Schlagen des Rohlings und das Ausstemmen der passgenauen Halterung für die Beilklinge; und das ohne Maschinen. Und sie haben es gemacht. Gut sogar. Denn: Keine Urwälder mehr (siehe Sahara).
Im Grunde fängt es mit der Feuersteinbesorgung an. Hier am Beispiel von Falkenburg-Feuerstein aus den Nederlanden in der Nähe von Maastricht >> Feuerstein
Erst dann, bei einer Auswahl von geeignetem Material, das Schlagen der Beilklinge und das Schäften der Klinge.

Erster Schritt: Suchen eines geeigneten Rohmaterials (Dänemark)



Zweiter Schritt: Schlagen des Rohlings

 
 
 
 

Dritter Schritt: Schleifen des Rohlings zur Beilklinge

 

Vierter Schritt: Vorbereiten des Holms und Einsetzen der Beilklinge

 
 
 
 
 
 
Feddich, un ap inne Pampa dammit, Alter.

Als Buchempfehlung (Antiquariat)
La hache de pierre
Carrière vosgiennes et échanges de lames polis pendant le Néolithique (5400-2100 av. J.-C.)
Pierre Petrequin et Christian Jeunesse
En Français!
Editions Errance, Paris, 1995
ISBN: 2 87772 108 6


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