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Eine Sammlung aus Papua-Neuguinea Samstag, 04. 02. 2012



Pfeile





Es sind etwa 100 Pfeile. Einige sind in Stücke zersägt, weil sie nicht in die Pakete passten. Grundsätzlich unterscheiden sich drei Typen: a) Pfeile mit aufwendig geschnitzten Spitzen, sogenannte Menschenpfeile, b) Pfeile mit gespreizten Spitzen, entweder Fisch- oder Vogelpfeile und c) Pfeile mit Bambusspitzen, sogenannte Schweinpfeile.

Die Pfeile hier einzeln abzubilden, lohnt von der Größe nicht. Deswegen nur der Überblick. Grundsätzlich sind alle Pfeile aufwendig erarbeitet, keine Massenware und oft noch angemalt und verziert, also wahre Einzelstücke. Die Pfeile haben keine Befiederung und keine Aussparung für die Sehne. Bogensehnen bestehen aus einem Bambusstreifen. Die Schussqualität war nicht präzise. Es kam bei Gefechten und Scharmützeln auf die Verletzung des Gegner an, die Pfeile sollten im Fleisch hängen bleiben und schwierig zu entfernen sein. Schweine wurden oder werden aus nächster Nähe mit einem Bambusspitzen-Pfeil erschossen. Hier ist ein schneller Tod erwünscht. Bogen sind keine in der Sammlung, auch keine Speere. Diese passten nicht in die Post.



Bei den Papuas


Weiterführende Literatur (als Einstieg):

Nikolai Mikloucho-Maclay
Bei den Papuas
Verlag Neues Leben Berlin 1986
Die Reisetagebücher des Nikolai Mikloucho-Maclay. Um 1880.




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